Lohfelden. Der Minigolfclub Lohfelden ludt für Sonntag, 1. Juli, zum „Jedermannturnier“ ein. Profis stehen mit Rat und Tat zur Seite. 

Einmal alle 18 Bahnen mit den Akteuren des Minigolfvereins Lohfelden gespielt und man fühlt sich selbst wie der Profi. Mit den Tipps der Landesliga-Spieler ist der kleine Ball aus Hartgummi plötzlich beim ersten Schlag im Loch verschwunden, vorher brauchte man sechs und kassierte einen „Otto“ – den Strafpunkt – obendrauf.

Die gepflegte Anlage des Vereins liegt direkt am Lohfeldener Schwimmbad mit einem herrlichen Ausblick auf Kassel. Holzbänke und Tische laden zum Verweilen ein und beherbergen unter anderem 10-köpfige Kindergeburtstagsgruppen, die schon fleißig den Schläger schwingen. Essen und Trinken muss allerdings selbst mitgebracht werden, das gibt es nur zu besonderen Anlässen.

Wie zum Beispiel an diesem Sonntag zwischen 12 bis 16 Uhr, wenn der Verein einen Breitensporttag ausrichtet. Dann gibt es Kaffee und Kuchen, der Grill wird angeheizt, für die Kinder gibt es noch einige Attraktionen und eine Tombola lockt mit Gewinnen. Bei dem „Jedermannturnier“ gibt es dann auch Hilfe von den aktiven Spielern des Vereins. Übrigens: Der Bahnrekord für die 18 Bahnen der Anlage liegt bei 19 Punkten – unterbieten erlaubt.

Bereits 1997 hat sich der Verein gegründet. Benjamin Nelles führt den Verein als Vorsitzender an und ist stolz auf die sportlichen Erfolge. „2017 wurden wir ungeschlagen Bezirksmeister, spielen jetzt das erste Jahr in der Landesliga und haben den Klassenerhalt schon gesichert.“ Von den 24 Mitgliedern spielen zehn aktiv im Ligabetrieb.

Einen Rekord hält Nelles ganz allein: Etwa 400 Spielbälle hat er zur Verfügung, von denen er 30 immer in seiner Tasche dabei hat. „Jede Bahn braucht seinen speziellen Ball“, erzählt er lächelnd, „aber es sind auch einige besondere dabei, die es heute nicht mehr zu kaufen gibt.“ Ein „normaler“ Ball kostet knapp 18 Euro, für besondere fallen auch mal 100 Euro an.